Innenarchitekten im Einsatz für den Glauben: Kirchenbau

KircheEs ist doch irgendwie erstaunlich, wie sehr der Staat heute dafür kritisiert wird, wenn ein Großprojekt wie der neue Berliner Flughafen alle finanziellen Grenzen, die vom Berliner Landtag festgelegt wurden, sprengt, und wie groß der Aufschrei in der Bevölkerung ist, wenn klar wird, dass Milliarden für ein völlig stümperhaft aufgebautes Projekt investiert werden, die niemals mit den Vorteilen dieses Machwerks zu rechtfertigen sind. Boulevardpresse, Springermedien, Internetportale: Alle springen auf den Zug der Empörung auf und erzeugen so ein gewaltiges Medienecho.

Dabei hat Deutschland eine lange Tradition an völlig überteuerten, sinnlosen Bauprojekten, die einen ganzen Stadtteil zu einer einzigen Bauruine werden lassen: Als Beispiel ist beispielsweise der Kölner Dom hervorzuheben, der freilich damals, als die Kirche noch massiven Einfluss in der Politik hatte, ohne großartige, demokratische Entscheidungsprozesse laufen musste. Die Kosten: Gewaltig. Der Nutzen: Minimal. Warum es unbedingt notwendig sein sollte, eine weitere, gewaltige Kirche gerade in Köln zu bauen, wo bereits im Mittelalter eine gewaltige Menge an religiösen Bauwerken existierte, erschloss sich schon damals einem breiten Teil der Bevölkerung nicht wirklich, andererseits kam es hier auch nie zu Protesten.

Innenarchitekten hatten natürlich zur damaligen Zeit Hochkonjunktur; sie hießen nur anders, nämlich „Baumeister“. Aber natürlich hätte jeder Student mit religiösen Wurzeln seine helle Freude an der Erschaffung eines solch monumentalen Gebäudes. Die Möglichkeiten, die gestalterischen Freiräume, die imposanten Deckenhöhen, Verzierungen und Kunstwerke, die alle möglich eindrucksvoll verteilt werden mussten – einfach nur genial für jeden Innenarchitekten, dem Herausforderungen liegt. Und auch damals gab es so einige davon.

Wer auch immer das Konzept der typischen, europäischen Kirchen entwickelt hat, er muss ein wahres Genie gewesen sein. Wohl nirgendwo sonst findet sich ein solcher Stil in der Baugeschichte: Gigantische Säulen, die nur von der noch viel imposanteren Deckenhöhe übertrumpft werden (zum Glück dachte damals niemand daran, dass es auch angenehm sein könnte, beim Beten nicht zu frieren… man stelle sich nur vor, der Bau der Gotteshäuser hätte von Spezialisten für Energieeffizienz oder Klimaschutz abgesegnet werden müssen).

Zwar ist der Bau solcher Gebäude längst nicht mehr zeitgemäß und gehört der Vergangenheit an, trotzdem können Studenten der Innenarchitektur sicherlich noch einiges von den Architekten des Mittelalters lernen. An Kreativität hat es zumindest den Erfindern der ersten Kirchen sicherlich nicht gemangelt: Nicht ohne Grund zählen sie als die großen Baumeister der damaligen Geschichte, und auch im Bereich Innenarchitektur hatten sie bereits ein Wissen um Wirkung gewisser Bauelemente, dass so manch ein Professor neidisch werden könnte. Nicht zu vergessen ist natürlich, dass vieles davon der bloßen Frömmigkeit der Gesellschaft zuzuschreiben war, denn ohne diese hätte eine solche Bauweise auch sehr leicht als billige Protzerei, Effekthascherei oder Taschenspielertrick angesehen werden können.

Trotz allem sollten wir nicht vergessen, dass der ach so modern wirkende Beruf des „Innenarchitekten“ seine Wurzeln tief in der europäischen Geschichte hat, und schon lange bevor trendige Fernsehsendungen diesen Berufszweig hip gemacht haben, eine massive Vorarbeit auf diesem Feld geleistet worden ist. Daher ein hoch auf die Innenarchitekten des Mittelalters: Ihr habt die bunte, moderne Wohnungswelt zu großen Teilen mitzuverantworten, und ohne euch wäre diese niemals möglich gewesen. Danke!


Wer braucht schon Innenarchitekten? Ein Glosse

Schönes HausJa, ich weiß, dein Nachbar hat sich gerade sein verdammtes Gartenhaus von einem echten „Experten“ für einen Megapreis einrichten lassen, der ausreichen würde, um so manchen Kleinstaat komplett von seinen Schulden zu befreien, und jetzt sitzt du genervt in deiner wunderschönen Wohnung und denkst auf einmal, dass die alten, wunderschönen massiven Holzmöbel doch irgendwie nicht mehr so cool sind, wie sie damals aussahen. Okay, der nette Herr von nebenan hat sich, weil das Budget für gute Qualität nicht mehr ausreichte, eben auch auf dem Sperrmüll bedient, aber dafür ist alles durchgestylt, perfekt geplant und vom teuersten Innenarchitekten der ganzen Stadt eingerichtet worden.

Verdammt, ärgerlich! Jetzt hat der Kerl neben seines dicken, fetten BMW mit eingebauter Sitzheizung und vollautomatischer Klimaanlagenreinigung auch noch eine Wohnung, die jede Golddiggerin sofort schwach werden lässt. Okay, du hast eine wunderschöne, liebevolle, charmante Ehefrau, die dir jeden Wunsch von den Lippen abließt, eine super Mutter ist und sogar von deiner Großmutter geliebt wird, aber trotzdem… irgendwie sieht sie doch seit dem letzten Besuch des Supernachbarn in deiner Wohnung nicht mehr so gut aus. Irgendwie zu dick, irgendwie nicht toll genug, und die Lasagne war letztens auch mal etwas zu sehr durchgebraten – im Billigbackofen, weil du kein Geld hast, um dir das neueste Gerät von Media Markt vor die Haustür liefern zu lassen.

Genau genommen, hat der Nachbar aber auch nur ein Drecksteil vom Werkhof geklaut, weil er ja alles in die Leasingrate für den Wagen, die Wohnung und die Anzahlung für den Innenarchitekten gesteckt hat, aber irgendwie… ja, irgendwie ist es doch viel cooler, wie er zu leben, ohne Urlaub, mit einer 14-Stunden Woche im Dauereinsatz, ohne seine Kinder jemals zu sehen, und mit einer netten Dame an seiner Seite, die es doch irgendwie nur auf sein Bankkonto abgesehen hat und dir auf der letzten Gartenparty doch sehr deutlich Avancen gemacht hat.

„Junge, wach auf! Innenarchitektur ist toll, aber du hast es doch viel besser. Tolle Familie, super Ehefrau, schöne Wohnung, regelmäßig Urlaub. Was kannst du dir sonst noch an materiellem Zeug wünschen?“, hat deine Mutter vor drei Tagen beim Besuch in deinen vier Wänden dir gesagt, und irgendwie hat sie ja recht. Und wenn du genauer hinsiehst, sieht der Nachbar doch irgendwie abgekämpft aus, unglücklich, jeden Tag den Tränen nach, obwohl er doch alles zu haben scheint, was er sich nur wünschen kann. Und irgendwie, ja irgendwie scheint es dir doch so, als ob du das schönere Leben hast, die netteren Menschen in deinem Umfeld. Und gestern, als der Mann von nebenan geklingelt hat und mit dir einen Kaffee trinken wollte, schien es dir doch irgendwie so, als ob er einfach nur Freunde sucht. Hast du ihn gefragt, ob es wirklich seine Idee war, den Innenarchitekten in seine Wohnung zu lassen, der erst einmal alles auf den Kopf gestellt hat, einen Stil hat, der ihm irgendwie so gar nicht gefällt, nur weil seine Ehefrau mal wieder herumgeheult hat.

Aber weil du irgendwie, aus irgendeinem Grund, immer noch findest, dass so ein Innenarchitekt Prestige bringt, also genau das, was dir irgendwie noch in deinem fehlt, wirst du trotzdem jeden Tag neidisch auf den Prachtbau neben dir schauen, und dir wünschen, du wärst er.

Los geht es. Der Innenarchitekt steht auf deiner Kurzwahltaste, und wartet nur auf deinen Anruf. Hoffentlich bist du danach glücklicher.


Innenarchitektur in der Wirtschaft Teil 1

Wenn Design funktional sein muss

So manch einer, der sich mit Innenarchitektur beschäftigt, geht davon aus, es handle sich hier lediglich um kosmetische Verbesserungen, also eher ein Beruf für Künstler. Doch das ist ein Trugschluss: Viele große Unternehmen zahlen gewaltige Summen, um Geschäftsflächen zu optimieren, die Funktionalität der verschiedenen Räume zu verbessern, und natürlich auch, um aus möglich wenig Platz das maxile herauszukitzeln.

Überhaupt, Geschäftsflächen optimieren, was heißt das überhaupt? In welcher Hinsicht ist das überhaupt möglich, was sind die Vorteile einer solch perfekt durchgeplanten Arbeitsumgebung, und welche finanziellen Vorteile lassen sich herausschlagen? Um das einfacher verständlich zu machen, haben wir einmal verschiedene Beispiele herausgepickt. Nach der Lektüre dieses Artikels sollten Sie eine relativ gute Vorstellung davon haben, warum es nicht nur sehr vorteilhaft, sondern für den Erfolg Ihres Unternehmens geradezu unabdingbar sein kann, solche Dienstleistungen in Auftrag zu geben.

Das Callcenter

CallcenterIn einem Callcenter zählt jeder Zentimeter, denn bessere Platzausnutzung bedeutet mehr Agenten auf weniger Raum, und somit mehr Profit für weniger Miete. Während in normalen Großraumbüros aber nicht unbedingt viele Menschen auf einmal sprechen, und somit die Lärmbelastung nicht zu intensiv beachtet werden muss, ist es hier absolut essentiell, nicht nur eine möglichst große Abschirmung der einzelnen Arbeitsplätze zu erreichen, sondern vor allem auch genug Platz für Teamleiter, APs (Abkürzung für „Ansprechpartner“) und natürlich auch die Mitarbeiter an sich zu schaffen, denn hier ist Geschwindigkeit von entscheidender Bedeutung.

Jeder, der einmal in dieser Branche gearbeitet hat, weiß, wie oft man sich spontan und schnell auf den Fluren bewegen muss, wenn einmal ein Anrufer in der Leitung ist, der eine vielleicht etwas kompliziertere Frage hat, auf die der Agent erst einmal keine Antwort hat. Der Teamleiter muss hier jederzeit eingreifen und dem Kundenberater hilfreich zur Seite stehen können. Wie soll das möglich sein, wenn die Flure so eng sind, dass kaum Platz für zwei Personen auf einmal da ist, und sich die Mitarbeiter gegenseitig über den Haufen rennen? Sobald es hektisch wird und die Calls einem um die Ohren sausen (im Wortsinne), dann kann es ganz schnell zur Verstopfung auf dem Floor führen, wenn der Platz hier falsch kalkuliert wurde.
Wer denkt, dass Innenarchitekten einfach nur ein paar Trennwände aufziehen, Bildschirme und Tastaturen aufstellen und los geht es mit dem Geldverdienen, das geht leider absolut nicht. Wer keine Erfahrung hat, der sollte schleunigst den Gang zu einem qualifizierten Innenarchitekten wagen, um sich optimal beraten zu lassen. Denn auch wenn es bei so manch einer Firma anders aussieht: Jeder professionelle und erfolgreiche Unternehmer in dieser Branche hat entweder durch ständige Analyse, Feedback des Teams oder durch externe Berater ein ganz eigenes Konzept dafür entwickelt, wie der Floor richtig geplant werden muss, um die Mitarbeiter motiviert und die Erträge hoch zu halten.

Ganz wichtig auch: Der Stressfaktor. Gestresste Mitarbeiter bedeutet auch immer einen Rückgang der Produktivität, so sehr auch gewisse Gewerbetreibende versuchen, Menschen als Humankapital und nicht als Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen zu sehen. Und Stress wird im Büro oft genug durch einen Faktor mitverursacht: Zu wenig Platz! Wer seine „Arbeitszellen“ so eng kalkuliert wie ein Aktienhändler seine Margen (gesetzt den Fall, er arbeitet auch wirklich im Kundeninteresse und ist bei einem seriösen Unternehmen tätig), der wird nicht lange Freude an der ach so tollen Geschäftsidee Callcenter haben.

Innenarchitekten wissen um diese Probleme und geben ihr bestes, um hier eine optimale Balance zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Umsatz zu finden.


Innenarchitektur in der Wirtschaft Teil 2

Pflegeheime

PflegeheimDer Trend ist nicht mehr aufzuhalten: Massiver Geburtenrückgang und immer bessere medizinische Versorgung hat es ermöglicht, das Altern zu einer relativ angenehmen Sache zu machen. Forschung und Pharmaindustrie investieren jährlich unzählige Milliarden Euro, um auch noch den aggressivsten Formen von Krebs, Demenz und vielen anderen Gebrechen den Garaus zu machen, und so steigt und steigt das Durchschnittsalter der Gesellschaft immer weiter an.

http://diepresse.com/home/leben/kreativ/543135/Die-jungen-Heime-fur-die-Alten

So steigt auch die Zahl der Pflegeheime in Großstädten wie Wien, leider aber meist nicht deren Qualität. Denn es ist spätestens seit der letzten Dokumentation von Günther Wallraff ja kein Geheimnis mehr, dass Personalmangel und schrumpfende Zuzahlungen der Krankenkassen immer weniger Spielraum für Kosten und schlecht gemachte Räumlichkeiten lassen, sodass es immer wichtiger und wichtiger wird, hier Innenarchitekten mit der Planung der Stationen zu beauftragen.

Besonders relevant in der Innenarchitektur sind hier unter anderem die Länge der Laufwege zwischen den einzelnen Zimmern, aber auch Komfort und ein „heimeliger Touch“ spielen hier eine gewaltige Rolle. Denn anders als auf dem Arbeitsplatz stellt eine solche Station den privaten Lebensraum der Bewohner in Wien dar, und wer lebt schon gerne an einem Ort, an dem gefühlte 24/7 der Ausnahmezustand herrscht? Für Dekoration, private Gegenstände usw. muss hier genauso Rechnung getragen werden wie für Funktionalität und Effizienz, um den immer größer werdenden Horden an alternden Menschen Herr werden zu können. Innenarchitekten sind daher ein Muss für jeden Pflegeheim.

Meist bevorzugt ein Innenarchitekt hier ein eher schlauchförmiges Design, das allerdings vielen kalt und unpersönlich erscheint. Dafür kann dann aber auch ein einziger Pfleger über 25 Einwohner betreuen, und zwar ohne dabei an allen Stellen gleichzeitig sein zu müssen: Er muss einfach nur von A nach B rennen, wenn der Warnton des Alarms ihn aufschreckt, und kann sich schnell und zuverlässig an den Zimmernummern orientieren, die wir alle von den leidigen Krankenhausaufenthalten in unserem Leben kennen.

Also gilt auch hier: Ein Innenarchitekt lohnt sich unbedingt! Spezialisierte Agenturen sind auch hier verfügbar, und diese Nische ist auch durchaus umkämpft: Vor allem in Ballungsräumen wie Wien versuchen immer mehr und mehr Innenarchitektur Büros, in diesen lukrativen Markt einzusteigen. Ob es ihnen gelingen wird? Expansionspotential ist auf jeden Fall vorhanden… hoffen wir einmal, dass unsere Sozialsysteme das auffangen können.

Fazit: Auch professionelle Unternehmen brauchen Experten!

Auch wenn es oft so scheint, dass solch lapidare Arbeit wie die Innenausstattung eines Gebäudes, von Arbeits- und Wohnfläche lediglich eine kosmetische Komponente hat und bar jeder Funktion ist, könnte doch nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. Darum ist es sehr wichtig, diese Aspekte ausgesprochen ernst zu nehmen und nichts unversucht zu lassen, um zumindest eine gewisse Funktionalität zu erreichen. Denn was nützt die schönste Wohnung oder die schönste Geschäftsstelle, wenn dort kein effektives Arbeiten möglich ist?

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